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Berufsausbildung oder duales Studium: Perspektiven nach dem Abitur

Berufsausbildung
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Die Möglichkeiten, wie es nach dem Abitur beruflich im Leben weitergeht, sind ebenso vielfältig wie die Förderungsmöglichkeiten zur Finanzierung. Nach dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife eine Berufsausbildung zu beginnen, ist längst nicht mehr so undenkbar wie noch vor einer Generation. Es gibt dabei eine inzwischen recht gute Ausbildungsvergütung, in manchen Fällen auch eine Übernahme-Garantie in einen festen, unbefristeten Vertrag mit Tarifgehalt. Viele Branchen besitzen zudem hauseigene Weiterbildungsakademien, die Geldinstitute bieten zum Beispiel eine Berufsausbildung zum Bankbetriebswirt an. Sie findet abends neben dem Beruf statt, also bei voller Bezahlung.

Vollzeitstudium erfordert Präsenz

Der Berufsausbildung entgegengesetzt liegt am anderen Ende des Spektrums das Vollzeitstudium. Es erfordert, am Studienort präsent zu sein für die Lehrveranstaltungen, ist also verbunden mit einem Umzug oder der täglichen Anfahrt zu Universität oder Fachhochschule. Außerdem findet es in der Regel statt bei knapper Kasse: Von den vielen Finanzierungs-Möglichkeiten ist das Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) die bekannteste. Dafür besitzt das Vollzeitstudium einen unschlagbaren Vorteil: Je nach angestrebtem Abschluss – vom Bachelor über den Master bis hin zur Promotion – konzentriert sich die Studentenschaft ausschließlich auf die akademische Ausbildung. Pflichtpraktika in dem angestrebten Berufsfeld finden allerdings statt. Das studentische Leben außerhalb des Lehrbetriebes bildet zusammen mit dem Studium eine unvergessliche Epoche der eigenen Biographie. Hier entstehen immer wieder lebenslange Freundschaften – auch wenn sich die Wege nach dem Examen berufsbedingt trennen.

Dual- und Fernstudium vernetzen Uni und Arbeit

Bei einem dualen Studium findet vom ersten Tag an eine Vernetzung von der akademischen Welt und dem Berufsalltag statt. Diese Universitäten wie zum Beispiel die Internationale Hochschule Bad Honnef, Bonn (IUBH) pflegen gute Kontakte zur Privatwirtschaft und schicken ihrer Studentenschaft sofort in die Praxis. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um ein juristisches, betriebswirtschaftliches oder sonstiges Studium handelt. Die Absolventen erwerben so neben ihrer akademischen Ausbildung früh die Fähigkeiten zur Bewältigung des Berufsalltages. Das ist neben den Kontaktmöglichkeiten zu möglichen späteren Arbeitgebern ein Umstand, den Unternehmen schätzen. Die IUBH bietet zudem Stipendien an. Sie reduzieren die Studiengebühren und fordern im Gegenzug ein Engagement an der Universität, zum Beispiel in Form von Blogbeiträgen. Wieder etwas anderes stellt ein Fernstudium dar: Es erfordert große Disziplin von den Studierenden, findet es doch zumeist als Weiterbildung neben dem Beruf statt und muss in der Regel noch mit dem Familienleben in Einklang kommen. Vorteil ist, dass es überwiegend nach eigener Einteilung zu Hause stattfindet. Auch hierfür ist die IUBH eine mögliche Adresse.

Förderung so vielfältig wie Fächerangebot

Die Möglichkeiten der Studienfinanzierung sind breit gefächert. Sie beginnen beim Bafög – auch für Schüler oder angehende Handwerksmeister möglich – und enden bei Stipendien von Stiftungen, Privatwirtschaft oder den Universitäten selbst. Dazwischen liegen Möglichkeiten der steuerlichen Absetzbarkeit von Bildungsaufwendungen, Bildungsgutscheine der Arbeitsagentur, spezielle Programme der Bundesländer oder besondere Förderungen früherer Arbeitgeber wie zum Beispiel der Bundeswehr.

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