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Perfekte Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch

Selbstpräsentation Vorstellungsgespräch
Adam Gregor/Shutterstock.com

Selbstpräsentation Vorstellungsgespräch alles muss sitzen: Von der Kleidung über das Wissen zum Unternehmen und die angestrebte Stelle, überzeugende Erklärungen über die eigene Motivation und schlagfertige Stellungnahmen zum eigenen Lebenslauf. Bewerber müssen sich in ihrem besten Licht präsentieren ohne dabei über die Stränge zu schlagen oder gar überheblich zu wirken. Die wichtigsten Faktoren für die perfekte Selbstpräsentation sind hier nochmal zusammengetragen. Personaler führen gerade in größeren Firmen zahlreiche Bewerbungsgespräche, manchmal auch fast ein Dutzend am Tag. Eine oft vergessene Regel lautet daher, in Erinnerung zu bleiben.

Selbstpräsentation Vorstellungsgespräch – optimale Vorbereitung

Dass der eigene Lebenslauf und Bewerbungsschreiben vom Bewerber stimmig und authentisch vertreten werden müssen, ist hinlänglich bekannt. Gehen Sie vorher unbedingt ihren eigenen Lebenslauf durch und überlegen Sie sich Erläuterungen zu eventuellen Schwachstellen oder herausstechenden Ereignissen. Genauso intensiv müssen vor dem Bewerbungsgespräch Details über das Unternehmen und die angestrebte Position im Detail recherchiert werden. Nicht sämtliches Wissen wird abgefragt oder benötigt werden, fehlende Vorbereitung wird aber ganz sicher auffallen. Personaler sind geschult in der Analyse von Bewerbern. Wenn ein mangelndes Wissen gespürt wird, wird dort nachgebohrt werden. Selbstpräsentation Vorstellungsgespräch  – wer optimal vorbereitet in ein Bewerbungsgespräch startet, wird auch weniger Nachfragen provozieren. Die angemessene Kleidung ist dabei selbstverständlich von der angestrebten Stelle abhängig. Dennoch gilt als Daumenregel für Männer und Frauen: lieber im Anzug/Businesskleidung als ohne.

All die Vorbereitung nützt jedoch nichts, wenn der Bewerber abgehetzt oder gar zu spät beim Bewerbungsgespräch erscheint. Personaler sortieren dann in der Regel sofort aus – schließlich erleichtert das ihren Job. Und wenn jemand beim Bewerbungsgespräch zu spät erscheint, so kann davon ausgegangen werden, dass dies später auch im Beruf bei weniger wichtigen Terminen oder der alltäglichen Arbeit geschieht.

Selbstpräsentation Vorstellungsgespräch – gut vorbereiten

Als generelle Faustregel gilt hier: Ehrlich sein. Personal erkennen, wenn sich der Bewerber um Antworten herumwindet oder gar lügt. Aufrichtige Stellungsnahmen ersparen dem Bewerber auch viel Stress. Dennoch sollte der Bewerber sich natürlich nicht selbst schlechtreden. Er sollte hingegen möglichst kompetent und selbstbewusst wirken. Dabei gilt es, die eigene Motivation verständlich und anschaulich zu kommunizieren. Der Personaler sollte allerdings auf keinen Fall unterbrochen werden.

Offenheit, Selbstbewusstsein und Interesse werden auch durch die Körperhaltung kommuniziert. Die Arme sollten auf keinen Fall vor dem Körper verschränkt werden. Sitzt der Personaler gerade, sollte der Bewerber auch eher gerade sitzen. Bei Erläuterungen im Gespräch oder intensiveren Gesprächen, kann der Bewerber sich aber auch nach vorne beugen. Das signalisiert Gesprächsbereitschaft und Aufmerksamkeit. Unbedingt sollte Augenkontakt gehalten werden, um nicht abgelenkt zu wirken. Lehnt sich der Bewerber zurück, wird dies oft als Überheblichkeit, Selbstgenügsamkeit oder gar Desinteresse gedeutet.

In Erinnerung bleiben

Zahlreichen gut vorbereiteten und kompetent auftretenden Bewerbern gelingt es nicht, dauerhaft in Erinnerung zu bleiben. Wenn der Personaler seinen engeren Favoritenkreis zusammenstellt, wird das zum Verhängnis. Abhilfe kann hier neben dem sehr gelungenen Auftritt im Bewerbungsgespräch, dessen Wahrnehmen leider auch immer personenabhängig ist, unter anderem ein speziell auf das Stellenprofil zugeschnittener und aufwändig gestalteter Lebenslauf verschaffen, der ohnehin die Grundlage zu einer Einladung und die spätere Bewerbungsdiskussion im größeren Kreis darstellt.

Nun ist dies hinlänglich bekannt und viele Bewerber werden sich hinreichend Mühe bei ihrem Lebenslauf gegeben haben. Wie also aus der Masse herausstechen? Eine weitere und oft nicht genutzte Option sind gut gestaltete Visitenkarten, die sie dem Personal am Ende des Gesprächs hinterlassen können. Visitenkarten scheinen gerade jüngeren Bewerbern oftmals als fremd, sind aber in der Geschäftswelt weiterhin der Standard schlechthin. Über die Visitenkarte erhält der Personaler nochmal die wichtigste Information über den Bewerber und zudem eine übersichtliche Kontaktmöglichkeit. Dafür muss die Visitenkarte aber unbedingt top hergerichtet sein.

Wer eine Visitenkarte hinterlässt die mehr dem heimischen Notizzettel entspricht, wird eher negativ auffallen. Hier schaffen Online-Druckereien wie Overnightprints oder Vistaprint Abhilfe. Hier kann aus einer Fülle an Designvorlage die eigene optimale Visitenkarte direkt ausgewählt werden. Das spart Zeit und sieht professionell aus.

Wichtig: Das Portal personal-wissen.net stellt lediglich eine allgemeine Informationsplattform dar. Konkrete Anfragen von Lesern können nicht beantwortet werden, da es sich dabei um Rechtsberatung handeln würde. Falls Sie eine individuelle Rechtsfrage haben sollten, wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder an die Rechtsabteilung Ihrer Firma. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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