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Studieren mit Zukunft: Top Studiengänge im Überblick!

Studieren mit Zukunft
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Die Zahl der akademischen Fachkräfte ist in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Jeder fünfte Erwerbstätige besitzt heute einen akademischen Abschluss. Laut dem Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit lag der Akademikerzuwachs in den Jahren 2001 bis 2011 bei 48 Prozent. Demnach erhöhte sich bei den Gesamterwerbstätigen der akademische Anteil um ganze 4 %. Mit der rasanten Entwicklung der Informationstechnik hat sich ein deutlicher Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt vollzogen. Wir haben uns zunehmend zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft entwickelt und wagen immer häufiger den Schritt in das Studium. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass der berufliche Erfolg sowie die reibungslosen Einstiegschancen von der Studiengangswahl abhängig sind.

Wenn man einen Blick auf den aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit wirft, so gilt der Trend der letzten Jahre auch für die Zukunft: Die gefragtesten Akademiker kommen auch weiterhin aus technischen und sozialen Berufsfeldern. Darunter sind vor allem Sozialarbeiter, Lehrer, Informatikexperten und Ingenieure. Im letzten Jahr richtete sich jede dritte zu besetzende Akademikerstelle an Arbeitssuchende aus ingenieurtechnischen Berufen. Darunter sind besonders Energie- und Elektrotechniker, sowie Maschinenbau- und Bauexperten gefragt. Auch der Bereich der Humanmedizin ist auf Grundlage der positiven Arbeitsmarktzahlen ein Anreiz für das vielversprechende Studium.

Dazu hat der Berufsforscher Michael Wegen von der Universität Duisburg in Zusammenarbeit mit dem Magazin  „Stern“ eine sogenannte „Job-Ampel“ erarbeitet. Dabei werden die beliebtesten Studiengänge in Bezug auf Ihre Berufsperspektive nach dem Ampelsystem eingeordnet. Vielversprechende Berufsfelder und ihre Tendenz auf dem Arbeitsmarkt können so für das kommende Jahr 2014 prognostiziert werden. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die erfolgsverheißenden Studiengänge.

 

Die gefragtesten Studienberufe / Studiengänge im Ampel-Check

Bauingenieurswesen

Im Jahr 2014 werden insgesamt 5000 Absolventen ihr Studium als Bauingenieure abschließen. Diese Prognosezahl erreicht einen erneuten Tiefpunkt für die Baubranche. Das wesentliche Problem liegt in der Überalterung der Beschäftigten, da bereits heute jeder dritte Bauingenieur über 50 Jahre alt ist. Qualifizierte Nachwuchskräfte werden vor allem in den Bereichen der Gebäude- und Energietechnik gesucht. Somit erhalten junge Bauingenieure die besten Berufsperspektiven in der Branche durchzustarten!

Elektrotechnik

Beste Jobaussichten haben auch Absolventen des Studienfachs Elektrotechnik: Im Jahr 2014 scheiden rund 50.000 Elektroingenieure aus dem Arbeitsmarkt aus, wohingegen nur rund 8000 Studenten ihren Abschluss erlangen werden. Somit wird auch in Zukunft dringender Bedarf an Arbeitskräften auf dem Feld der Elektrotechnik bestehen.

Wirtschaftsingenieurwesen

Vielversprechende Berufsperspektiven erwarten auch die 8000 Ingenieur-Absolventen im Jahr 2014. Hier werden vor allem Nachwuchskräfte auf internationaler Ebene in den Bereichen Produktion, Materialwirtschaft und Logistik gesucht. Somit haben junge Wirtschaftsingenieure weltweit gute Einstiegschancen in den gesuchten Branchenfeldern eingestellt zu werden.

Fazit: Für Juristen, Biologen und BWL Absolventen steht die Ampel in den nächsten Jahren aufgrund der geringen Nachfrage leider auf Rot. Studieninteressierte haben ebenfalls gute Chancen als IT-Spezialisten, Manager, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Allerdings gilt bei der Studienwahl ebenfalls die persönliche Präferenz: Studium und Beruf sollen in erster Linie auch Spaß machen! Ein Tipp für alle Studenten oder diejenigen, die an einem Studium interessiert sind, für den bietet sich ein Blick auf das Portal http://studentenratgeber.com/    an. Hier finden sich wertvolle Informationen rund um das Thema Studium.

Wichtig: Das Portal personal-wissen.net stellt lediglich eine allgemeine Informationsplattform dar. Konkrete Anfragen von Lesern können nicht beantwortet werden, da es sich dabei um Rechtsberatung handeln würde. Falls Sie eine individuelle Rechtsfrage haben sollten, wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder an die Rechtsabteilung Ihrer Firma. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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